2023

Aganada - ab Juni '26

38,00 €

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inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten • 0,75 l • 50,67 €/l • 35546-23

Weinbeschreibung

Terrassierte Einzellage im „Tal der tausend Palmen“ rund um den Ort Haría im Norden der Insel. Reinsortige, wurzelechte Anlage mit der autochthonen Rebsorte Diego. Im Unterschied zum Süden der Insel stehen die Reben hier auf Basaltböden miozänen Ursprungs (ca. 15 Mio. Jahre), die im Oberboden mit einer Schicht aus Lapilli (vulkanischem Schlackenkies) bedeckt sind. Der Wein zeigt sich steiniger und weniger vulkanisch-reduktiv. Tief herbal, mit Noten von Salbei und Thymianblüten, dazu auch etwas Grapefruit. Insgesamt der ruhigste Wein, zugleich aber der tiefste und vielschichtigste von David. Am Gaumen geprägt von einer leicht algigen, jodigen Art und einer klaren, saftigen Struktur.

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Land
Alkohol
13,0 % vol
Volumen
0,75 l
Lieferzeit
2-3 Tage
Bodenart
Basalt
Rebsorte(n)
Diego
Weinart
Weißwein
Jahrgang
2023

100ml enthalten durchschnittlich

Energiewert
429 kJ/102,53 kcal
Zucker
2,00 g
Kohlehydrate
3,00 g

Erzeuger: David Fernández

Herkunftsland

Spanien

Über das Weingut

Metertiefe Einbuchtungen im pechschwarzen Vulkankies, geschützt durch halbmondförmige Mauern vor den Passatwinden – ein Bild, das man so schnell nicht vergisst. Im Gegensatz zum vulkanischen Ursprungsgestein am Kaiserstuhl, das über Millionen von Jahren entstanden ist, war Lanzarote bis ins frühe 18. Jahrhundert von fruchtbaren Böden geprägt. Erst die gewaltigen Vulkanausbrüche zwischen 1720 und 1736 überzogen die Insel mit einer dicken Schicht aus Lavakies. Auf dieser erstarrten Oberfläche wächst kaum etwas – außer den wenigen Reben in den sogenannten Hoyos. Diese trichterförmigen Pflanzgruben werden tief in den Boden gegraben, um den darunterliegenden fruchtbaren Lehmboden zu erreichen und die Reben gleichzeitig vor den starken Winden zu schützen. Die Dimensionen sind beeindruckend: teils bis zu 10 Meter im Durchmesser. Entsprechend gering ist die Pflanzdichte – oft stehen hier nur etwa 250 Reben pro Hektar. Die Region ist so außergewöhnlich wie einzigartig: Das Museum of Modern Art in New York bezeichnet die Landschaft von La Geria als ein zusammenhängendes Gesamtkunstwerk. David ist auf der Insel verwurzelt und gehört zu den jungen Stimmen, die diese physisch extrem fordernde Bewirtschaftung bewusst auf sich nehmen. Genauso nehmen wir auch die Weine wahr: zeitgemäß und gleichzeitig zeitlos im Stil. Geschwefelt wird nur minimal, filtriert gar nicht. Dennoch wirken die Weine nicht mostig, sondern kristallin und gleichzeitig sehr frei.

enthält Sulfite